Die Bachelorette: Dreamdates in Thailand

Die Bachelorette Alisa entführt ihre drei knackigen Anwärter zu romantischen Dreamdates nach Thailand. Man darf gespannt sein, wie sich die Finalisten Patrick, Philipp und Alex dabei anstellen das Herz der schönen Alisa zu erobern.

Action, Romantik und Bauchkribbeln in exotischer Traumkulisse sind vorprogrammiert.

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Familie wiedervereint nach zehn Jahren Trennung durch den Tsunami

2004, Aceh Province, Indonesia: Der gewaltige Tsunami verwüstet ganze Landstriche und tötet Hunderttausende Menschen im Indischen Ozean. Das Schicksal der Menschen, die nie zurückkehrten ist bis heute unvergessen. Der Glaube stirbt bekanntlich zuletzt und Wunder passieren immer wieder. So beteten Jamaliah und ihr Ehemann Septi Rangkuti den jeden Tag darfür, dass sie ihre beiden Kinder, die heute 17-jährige Arif Pratama und den heute 14-jährigen Sohn Raudhatul wiederfinden würden. Wie das Wunder wahr wurde, erfahren sie demnächst bei “Punkt 12“ auf RTL.

Die Familie Rangkuti glücklich vereint beim Abendessen

Die Familie Rangkuti glücklich vereint beim Abendessen

 

Helfer zwischen Schutt und Asche

Ohne Bett, ohne Strom, weit weg von der Familie – was deutsche Helfer nach dem Taifun auf den Philippinen riskieren müssen um dort Leben zu retten.

Mediawok war als Helfer und Kamerateam vor Ort.

Christina Grawe, PR-Sprecherin der Caritas, läuft durch das verwüstete Tacloban

Christina Grawe, PR-Sprecherin der Caritas, läuft durch das verwüstete Tacloban

Das RTL-Kamerateam begleitete Christina Grawe (Mitte) einen Tag lang bei ihrer Arbeit

Das Kamerateam (RTL-Reporterin Dagmar Vetter, links und Kameramann Florian Böhm, rechts) begleitete Christina Grawe (Mitte) einen Tag lang bei ihrer Arbeit

Die Häuser der Bewohner von Tacloban liegen in Schutt und Asche

Taifun Hayan hinterliess nichts als Verwüstung: Das Team bahnt sich einen Weg durch die Trümmer von Tacloban

Trotz der Katastrophe, die diese Kinder erleben, können sie beim Anblick der Kamera noch lachen

Trotz der Katastrophe, die diese Kinder erleben, können sie beim Anblick der Kamera noch lachen

 

„Mama Mia – Wer heiratet meinen Sohn?“

Nun ist es offiziell: Ab dem 3.Juli wird die neue Datingshow auf RTL ausgestrahlt. Vier männliche Singles waren mit Mama in Thailand unterwegs um jeweils zehn junge Anwärterinnen genauer unter die Lupe zu nehmen. Mediawok hat für RTL in Thailand die Produktion organisiert, von Locationscouting, Beantragung der Drehgenehmigung bis hin zur Pre-Production. Sämtliche Kamerateams, Kran und Licht hat in thailand Mediawok gestellt. Ausserdem haben unsere Producer, Realisatoren, Locationmanager und Set-Designer für den reibungslosen Ablauf der Dreharbeiten gesorgt. Insbesondere die Tonregie stellte eine Herausforderung dar, weil zeitweise 24 Funkanstecker auf separaten Spuren timecode-gekoppelt aufgezeichnet werden mussten.

Lesen Sie hier mehr über die neue RTL-Show: „Mama Mia – Wer heiratet meinen Sohn?“

Vier Mütter gehen zusammen mit ihren Söhnen auf Brautschau

Vier Mütter gehen zusammen mit ihren Söhnen auf Brautschau

Episode 1: Die Spannung steigt, wer wird gleich aus dem Hummer steigen und den roten Teppich entlang schreiten?

Episode 1: Die Spannung steigt, wer wird gleich aus dem Hummer steigen und den roten Teppich entlang schreiten?

Spotlights on: Zweimal 6 KVA am Strand von Samui

Spotlights on: Zweimal 6 KVA am Strand von Samui für den Auftritt der Söhne mit ihren Müttern

Sechs EB-Kamera-Teams und ein Kran waren bei der „Nacht der Rosen” im Einsatz

Sechs EB-Kamera-Teams und ein Kran waren bei der „Nacht der Rosen” im Einsatz

Hinter den Kulissen der idyllischen Luxusvilla wimmelte es von Kameramännern, Beleuchtern, Realisatoren, Producern und Tonmeistern

Hinter den Kulissen der idyllischen Luxusvilla wimmelte es von Kameramännern, Beleuchtern, Realisatoren, Producern und Tonmeistern

 

Die Frau mit den größten Händen der Welt

Duangjai Samuksamarn ist die Frau mit den größten Händen der Welt. Die Neunundfünfzig-jährige lebt in Nordostthailand in einem kleinem Dorf in der Nähe von Surin. Fünfunddreißig Kilogramm wiegen ihre beiden Arme.

Duangjai Samuksamarn

Duangjai Samuksamarn

Duangjai kam als ganz normales Baby zur Welt. Im Alter von siebzehn Jahren fingen ihre Arme und Hände dann an zu wachsen. Drei Operationen hatte die Thailänderin schon, leider ohne Erfolg. Sie hat sich mittlerweile mit ihrem Schicksal abgefunden, dennoch ist ihr größter Wunsch für ihr nächstes Leben: ganz normale Arme und Hände!

Die Frau mit den größten Händen der Welt

Die Frau mit den größten Händen der Welt

Die Wunderhände des Hähnchenkochs

Khan Trichan fritiert Hühnchen in seiner Garküche in Nordthailand. Nichts besonderes eigentlich, aber er benutzt weder Schöpflöffel noch Kelle zum Wenden der Hühnchen im heissen Öl, er frittiert mit bloßen Händen. Über 500 Grad heißes Öl, aber Khan Trichan hat weder Schmerzen noch Brandblasen, wenn er in den Wok fasst!
Durch Zufall entdeckte er die Besonderheit vor einigen Jahren. Er stand am Wok, als ein Eichhörnchen eine Mango in den heissen Öltopf fallen liess. Khan Trichan wurde regelrecht geduscht mit dem kochenden Fett – aber er behielt keinerlei Verletzungen zurück! Ein Wunder für alle Ärzte!

Mediawok Kamerateam bei den Dreharbeiten in Chiang Mai

Mediawok Kamerateam bei den Dreharbeiten in Chiang Mai

Sieben Jahre später verkauft Khan Trichan immer noch Hähnchen, aber er ist eine kleine Berühmtheit geworden. Alle wollen sehen, wie er ohne zu zögern ins kochende Öl fasst. Er ist mittlerweile im Guinessbuch der Rekorde und reist für Auftritte in Shows um die Welt. Für RTL Explosiv ist Reporterin Christina Grawe nach Chiang Mai gereist und hat Khan Trichan getroffen. Mit dem Thermometer hat sie sich überzeugt: kein fauler Zauber, das Öl ist wirklich über 500 Grad heiss und der Thailänder hat wirklich keine Verbrennungen an den Händen. Den Selbstversuch hat sie abgebrochen: schon die frisch frittierten Hähnchenschenkel außerhalb des Woks anzufassen, war wirklich viel zu heiss und tat weh.

Aber das gesamte Mediawok-Team (außer Vegetarier Kameramann Florian) war sich nach Drehschluss einig: es waren die leckersten und knusprigsten Hähnchenschenkel, die sie je in Thailand gegessen haben!

 

TV & Film Produktionen in deutscher Qualität

„Der Wok ist ein kugelförmiger Kochtopf, der in der asiatischen Küche zu den wichtigsten Geräten gehört. In ihm werden köstlich frische Spezialitäten zubereitet – mit berüchtigter Schärfe. Und genau so sind auch die Stories, die wir realisieren.“

Mediawok ist eine Full-Service TV- und Filmproduktion mit Sitz in Bangkok. Wir sind einer der führenden Dienstleister für TV, Film in Südostasien. Konzept, Redaktion, Produktion, Kamerateam und Postproduktion – alles aus einer Hand. Nutzen Sie unsere langjährige Erfahrung in Asien für Ihr Vorhaben. Komplette Produktionen sowie einzelne Dienstleistungen werden in gewohnt deutscher Qualität realisiert: Hochwertig, kreativ und dabei flexibel und kostengünstig.

Unser Team setzt sich aus Profis zusammen, die alle regelmäßig für große Sender in Deutschland und der Schweiz arbeiten.

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Redaktion & Produktion

Magazinbeiträge, News, Dokumentationen, Reality-Soaps, Industriefilme, Hochglanzproduktionen, Gameshows – wir sind mit den verschiedensten Formaten vertraut.
Wir realisieren Komplettproduktionen von der Idee bis zum fertigen Film. Selbstverständlich stehen wir auch für einzelne Dienstleistungen zur Verfügung. Unser Team schreibt Konzepte und Storyboards. Sorgfältiges Recherchieren, Location-Scouting und Casting garantiert einen reibungslosen Ablauf ihres Projektes. Durch die Zusammenarbeit mit unseren orts- und sprachkundigen Reportern, Producern und Redakteuren produzieren sie schneller, besser, kostengünstiger und entspannter.

Technik

Wir produzieren auf XDCAM und Vollformatkameras. Unsere (deutschsprachigen) Kamerateams sind mit modernster Technik von Sony, Canon, Blackmagic, Sachtler, Lectrosonics, Sounddevices usw. ausgestattet.
Sonderwünsche wie Steadicam, Kran, Schiene, versteckte Kamera, großes Licht sind problemlos realisierbar.
Wir schneiden auf AVID und Final Cut Pro Schnittsystemen.

Für aktuelle Berichterstattung organisieren wir schnell und zuverlässig Satelliten-Uplinks und FTP-Server-Uploads.

Referenzen

  • RTL
  • Pro7
  • ARD
  • ZDF
  • WDR
  • Broadview TV
  • VOX
  • Sat1
  • i+u
  • n-tv
  • MME
  • Tango Film
  • Schweizer Privatfernsehen 3+
  • Bertelsmann
  • Deutsche Welle TV
  • Schweizer Fernsehen SF
  • Eyeworks
  • RTL 2
  • Spiegel TV
  • Facts & Fiction

Spendenmarathon – Khao Lak

Zum 15. Mal findet dieses Jahr am 18.11. der RTL Spendenmarathon statt. Moderatorin Miriam Pielhau unterstützt die „Beluga school for Life“. Dieses Jahr reiste sie wieder in das kleine Dorf Na Nai (nahe Khao Lak) / Thailand.

Miriam Pielhau und Mediawok Kameramann Francisco

Miriam Pielhau und Mediawok Kameramann Francisco

Sie weihte das von Spendengeldern neu errichtete Schulgebäude ein und besuchte natürlich dort die Kinder, die ihr alle sehr ans Herz gewachsen sind. Die 35jährige war am 26.12.2004 selbst vor Ort, als der Tsunami große Teile der südostasiatischen Küstenregion zerstörte.

Miriam Pielhau in der "Beluga School for Life"

Miriam Pielhau in der „Beluga School for Life“

 

Traumfrau aus Thailand

Spätestens nach der Traumhochzeit von Milchbauer Josef und seiner thailändischen Narumol stehen Frauen aus Thailand in Deutschland wieder hoch im Kurs. Was bei „Bauer sucht Frau“ klappt, muss im täglichen Leben jedoch nicht unbedingt klappen. Günther Jauch berichtet in stern tv über den 58-jährigen Hausmeister Hanjo Prieur, der im Internet nach einer Frau aus Thailand gesucht hat.

Hanjo sucht Traumfrau in Thailand (© Stephanie McClain)

Schon nach kurzem Mailwechsel packte er seine Koffer und wollte in Thailand seine Traumfrau in Augenschein nehmen. Doch am Flughafen wartete er vergeblich auf die schöne Noi. Ein Mediawok Kamerateam begleitete Hanjo bei der Suche nach seiner Traumfrau in Thailand. Ob er seine Noi noch gefunden hat, erfahren Sie bei stern TV.

Die Sommerserie startet am heutigen Mittwoch (14. Juli 2010). “Stern TV“ läuft wie gewohnt ab 22.15 Uhr bei RTL. Günther Jauch empfängt seine Gäste live im Studio. Zu allen Themen finden Sie weitere Informationen unter www.rtl.de.

 

Flugzeugabsturz Phuket: Filmteam begleitet Überlebende

Was der Österreicher Marcel Squinobal und sein Deutscher Lebenspartner Christoph Falchetti erlebt haben, haben nur wenige Menschen überlebt: Einen Flugzeugabsturz. Es sollte eigentlich ein Traumurlaub in Thailand werden, doch geblieben sind Alpträume, die die beiden bis heute plagen.

Über den Flughafen von Phuket zog am 16. September 2007 ein Unwetter mit starken Regenfällen und heftigen Windböen. Die Sicht war schlecht, als die in Bangkok gestartete Maschine mit der Flugnummer OG269 um 15.35 Uhr Ortszeit zur Landung ansetzte. Die Maschine der Billigfluglinie One-Two-Go mit 130 Menschen an Bord schoss nach einem missglückten Durchstartemanöver über die Landebahn hinaus, bohrte sich mit dem Cockpit in einen Erdwall, zerbrach und fing sofort Feuer. 88 Menschen kamen bei der Bruchlandung ums Leben. Wie durch ein Wunder konnten sich fast 42 Menschen, darunter Marcel und Christoph, aus dem brennenden Wrack retten.

Marcel Squinobal und Christoph Falchetti gedenken der Absturzopfer

Marcel Squinobal und Christoph Falchetti gedenken der Absturzopfer

Auch zwei Jahre nach Bruchlandung auf der Ferieninsel Phuket können die beiden ohne Beruhigungsmittel nicht einschlafen und noch immer sitzt ihnen die Todesangst im Nacken, wenn sie an den 16. September 2007 zurückdenken. Trotzdem haben sie es gewagt, dorthin zurückzukehren, wo das Unglück passierte. „Wir fühlten uns verpflichtet, nochmals hierher zu kommen und all denen zu gedenken, die hier gestorben sind“, sagt der Vorarleberger Squinobal.

Mediawok hat die beiden auf ihrer schwierigen Reise begleitet und ist mit ihnen zum 2. Gedenktag nach Phuket geflogen, wo das Wrack der Unglücksmaschine noch immer am Pistenrand liegt. Es war eine Reise in eine Welt von Tod und Tränen aber auch eine Reise, die den beiden hilft mit dem Erlebten besser abzuschließen.

Marcel Squinobal und Christoph Falchetti beantworten Fragen von Reporter Pascal Nufer

Marcel Squinobal und Christoph Falchetti beantworten Fragen von Reporter Pascal Nufer

RTL-Moderator Marco Schreyl dreht in Chiang Mai

Marco Schreyl mit dem Künstler

Marco Schreyl mit dem Künstler

Ein Elefant der malt – an einer Staffelei mit einem Pinsel im Rüssel. Das Bild, das er malt, ist nicht irgendein abstraktes Gekleckse, sondern ein Elefant – also praktisch ein Selbstporträt. „Unglaublich!“ dachte Marco Schreyl, als er das Video auf YouTube sieht und macht sich auf den Weg nach Thailand.

Die letzte RTL-Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ ist gerade erfolgreich zu Ende gegangen. Eine anstrengende aber auch sehr erfolgreiche Zeit für den Moderator Marco Schreyl. Die Show war mal wieder ein Quotenrenner.

Dreharbeiten zu neuer RTL-Show

Eigentlich würde man erwarten, dass er nach Thailand kommt um ein paar Tage am Strand zu entspannen. Er ist aber hier in Chiang Mai um für eine andere RTL-Sendung zu drehen „Unglaublich – die Show der Merkwürdigkeiten“.
„Wir zeigen Unglaubliches und erklären dies. Das ist eine Sendung für den intellektuellen Zuschauer genauso wie für den, der einfach Spannung und Action haben will. Und deshalb ist es auch eine Show für die ganze Familie“, erklärt Marco Schreyl, „bei dem malenden Elefanten aus Thailand wollte ich mich selbst vor Ort davon überzeugen, dass er die Bilder wirklich selber malt.“
Für Marco Schreyl ist es die erste Reise nach Asien überhaupt und er ist sofort begeistert: „Thailand ist so gegensätzlich. Einerseits ist es chaotisch: viel Verkehr, Luftverschmutzung, usw. Andererseits sehr ruhig und geerdet. Ich genieße hier das tolle Essen und die Ruhe und Gelassenheit der Menschen. Ich könnte mir auch gut vorstellen mal im Urlaub nach Chiang Mai zu kommen. Nicht ganze zwei Wochen aber mal so fünf Tage zum Runterkommen. Vielleicht sogar in einem Tempel. Aber dann würde ich schon gerne auch mal Bangkok sehen und die thailändische Sonne an einem Strand genießen.“
Gleich frühmorgens geht es ins Lampang Elephant Conservation Centre etwa eine Stunde außerhalb von Chiang Mai.

Marco Schreyl als Mahout

Marco Schreyl als Mahout

„Ganz ehrlich? Mein erster Eindruck? Ich hatte Angst. So ein Elefant ist besser als ich in jeder Situation. Er ist riesig, so stark und, was mich echt erstaunt hat, unglaublich schnell! Aber er hat auch was Schlichtes, Einfaches. Ich finde die Augen ganz toll und er fasst sich ganz toll an. Die Angst habe ich verloren, Respekt bleibt.“ Als erstes lernt Marco Schreyl wie man aufsitzt und reitet. „Das sieht so gemütlich aus auf so einem Elefanten, aber das ist echt anstrengend. Man muss die Beine fest andrücken und ein bisschen anziehen, wie auf einem Pferd eigentlich. Außerdem habe ich die ganze Zeit gedacht: ‚Ich wieg fast 100 Kilo – das arme Tier!’“

Ein Schwergewicht der thailändischen Kunstszene

Schließlich geht es zum Malen. Der Mahout (Elefantenführer) baut eine Staffelei auf und Marco Schreyl darf dem Elefanten den Pinsel reichen. Der wird einfach in den Rüssel gesteckt. „Wenn man sich die Füsse anschaut, das ist faszinierend. Die tragen drei bis fünf Tonnen Gewicht und sehen so weich aus. Die Beine fühlen sich an wie ein Baum. Aber das Beste ist echt der Rüssel. Der ist feucht und weich und der kann pusten und saugen. Mich hat er mal angepustet, als ich ihm den Pinsel gegeben habe. Das war ein warmer feuchter Sturm“ lacht Marco Schreyl „nicht sooo angenehm“.
Tatsächlich malt der Elefant einen Elefant. Der Mahout hält ihn ein wenig am Stoßzahn. Das dient dem Elefanten aber praktisch nur als Fixpunkt. Mit seinem Rüssel kann er Baumstämme tragen. Malen ist für ihn etwas extrem filigranes. Nur wenige Elefanten können tatsächlich etwas Gegenständliches malen. Das Ergebnis jahrelangen Trainings. Die meisten bringen nur Abstraktes aufs Papier.
„Das Malen ist spannend. In Europa würde das nicht klappen“ ist Marco Schreyl überzeugt, „dazu gehört eine Menge Hartnäckigkeit und zugleich Liebe vom Mahout. Wie bei einer Mutter und ihrem Kind. Wir sind da zu ungeduldig.“
Der RTL-Moderator bedauert, dass die Kommunikation so schwierig ist. „Thai ist, glaube ich, eine sehr schwierige Sprache. Ich hätte mich gern mehr mit den Thailändern unterhalten. In den Gesichtern hier kann ich mich fest gucken. In Deutschland lässt man sich Schlupflider wegoperieren. Hier haben alle Schlupflider und egal wo man hinschaut. Alle haben etwas Schönes.“

Die camera crew mit Protagonisten

Die camera crew mit Protagonisten

Erst die Arbeit dann Spa

Gewohnt hat Marco Schreyl in Chiang Mai im charmant stilvollen Rachamankha Hotel. Nach den Dreharbeiten hat er dort im Spa in am Swimmingpool sich im Sonnenuntergang massieren lassen. „Die Atmosphäre da war der Hammer. Ich hatte noch nie eine Thai-Massage. Was die mit einem anstellen. Die Masseurin war nett, hat immer gefragt, ob sie mir weh tut.“

Nach eigener Aussage ist Marco Schreyl kein Souvenierjäger. Dafür hat er trotzdem fleißig geshoppt. Ein Holzperlenarmband, getrocknete Früchte, das Bild das der Elefant gemalt hat und ein Fächer aus Elefantendung (kein Witz!) nimmt er mit nach hause nach Köln.

Um die Tradition der Elefantenausbildung lebendig zu erhalten wurde dieses Conservation Center gründet. Hier werden junge Elefanten traditionell ausgebildet und in einer Elefantenklinik werden kranke Artgenossen aus der Umgebung fachgerecht gepflegt. Die Haltung der Tiere ist hier streng überwacht und durchaus artgerecht.

Reiner Calmund in Thailand

Regelmäßig kommt Reiner Calmund in sein Lieblingsurlaubsland Thailand – zum Relaxen und Abnehmen. Dieses Mal hat Mediawok-Reporterin Christina Grawe ihn gleich für zwei Sendungen begleitet, nämlich Voxtours und RTL-Explosiv. Den Drehbericht hat er gleich selber verfasst:

„Wohl jeder, der die berühmten „paar Pfunde zu viel“ auf den Hüften hat, kann ein Lied davon singen, wie qualvoll und leider Gottes oft sinnlos Diäten sind. Ich bin mit mehr als ein paar Pfund zu viel ausgestattet, habe viele Diäten ausprobiert, helfen konnte letztlich keine.

Reiner Calmund in Thailand

Reiner Calmund in Thailand

Der Tipp eines Freundes führte mich dann im Anschluss an die Weltmeisterschaft, die mir als „Stress-Fresser“ noch einmal ein paar Pfunde zusätzlich beschert hatte, in eine völlig neue (Ernährungs-) Welt. Thailand hieß das Reiseziel und der Tipp erwies sich als glänzend, ich bin froh, dieses Land richtig kennen gelernt zu haben. Häufiger schon war ich im asiatischen Königreich, immer beruflich. So intensiv wie in den knapp fünf Wochen im Herbst hatte ich nie die Gelegenheit, das Land, Leute und Küche kennen zu lernen.

Die erste Station unserer Thailand-Rundreise hieß Pattaya. Leider ist diese pulsierende Stadt bei uns in Deutschland wegen des teilweise ausufernden Sex-Tourismus bekannt. Schade, dieses Image wird ihr nicht gerecht. Es gibt eindrucksvolle Stätten der großen thailändischen Kultur, es gibt wunderbare Strände hier, malerische vorgelagerte Inseln mit der sprichwörtlichen Postkartenidylle und tolle Restaurants.

Wer nach Thailand reist und dort in einem guten Restaurant essen geht, der wundert sich zunächst über die Preise. Der normal verdienende Mitteleuropäer wird sagen: „Hoppla, hier kriege ich noch was für mein Geld!“ Hierbei muss man jedoch bedenken, dass die Preise natürlich ans Lohnniveau der Bevölkerung gekoppelt sind. Der Thai im Servicebereich beispielsweise verdient mit etwas Glück umgerechnet 200 Euro im Monat. Für ihn ist es ein Luxus, im Restaurant essen zu gehen. Für uns wird jeder Besuch zum Schnäppchen. Sensationelles Obst, wunderbarer Fisch, zartestes Gemüse – ich bin nirgendwo enttäuscht worden. Mein Favorit war das Restaurant „Mantra“. Hier gibt es sechs (!) verschiedene, offene Küchen in einem Restaurant: Japaner, Chinese, Seafood, Inder, und natürlich Thai – in jeder Ecke eine Sensation!!!

Ich fürchte nur, die wenigsten Touristen nutzen ihre Reisekasse, um die thailändische Kultur und Küche kennen zu lernen. Wie anders sollte es dazu kommen, dass die Hauptverkehrstrasse des Zentrums von Pattaya, direkt am Strand gelegen, gegen Abend für jeglichen motorisierten Verkehr gesperrt und zur „Walking Street“ wird. Hier geht dann die Post ab, vom gefälschten Lacoste-T-Shirt bis zu schnellen Liebesdiensten, hier kann man alles kaufen. Sich da als Prominenter auch nur mal umzuschauen, ist heutzutage allerdings brandgefährlich. Durch zweideutige Handy-Fotos von deutschen Touristen kannst Du ein paar Tage später in der Bildzeitung unter „1414-Leserreporter“ als lüsterner Promi hingestellt werden – das braucht kein Mensch.

Wie gesagt: Auch Pattaya hat ungleich mehr zu bieten. Eindrucksvoll verfolgte ich einen Kampfabend im Thai-Boxen. Kinder ab 30 Kilo kämpften, was in Europa als barbarisch empfunden würde, wird hier gepflegt und tatsächlich wirken diese Kinder bei der Präsentation der uralten Rituale viel reifer als gleichaltrige Kinder aus Mitteleuropa. Ob ich allerdings meinen Sohn auf diese Art Sport machen ließe? Ich denke nicht. Apropos Sport: An jedem Tag meines Aufenthaltes in Pattaya verbrachte ich zwei Stunden im „Fairtex“-Fitnesscenter, anschließend ging es zur traditionellen Thai-Massage ins „Health“-Land, danach eine Stunde zum Aquajogging. All diese Aktivitäten fanden statt in fantastisch eingerichteten Etablissements, technisch und hygienisch alle auf dem allerersten Stand, und wie gesagt, zu sehr erschwinglichen Preisen. Außerordentlich preiswert war auch unser zwei-wöchiger Aufenthalt in dem familienfreundlichen „Thai Garden Ressort“, wobei Service, Atmosphäre und vor allen Dingen die Gastfreundschaft sehr gut waren.

Calli im Urlaub

Calli im Urlaub

Der zweite Teil des Thailand-Trips führte uns in die Metropole Bangkok. Eine Wahnsinns-Stadt mit rund 17 Millionen Einwohnern, atemberaubend in fast jeder Hinsicht. Hier treffen Tradition und Moderne, unermesslicher Reichtum und unvorstellbare Armut, nervtötender Verkehr und stillste Idylle aufeinander. Immer aber begleitet dich König Bumiphol, der Herrscher der Thai, seit sechs Jahrzehnten für seine Untertanen anbetungswürdiges Vorbild und geliebter König. Mein favorisiertes Restaurant hier trägt den beziehungsreichen Namen „Nami“, das Schwester-Lokal, ebenfalls im „JW Marriott“-Hotel, heißt „Tsu“. Geboten wird japanische Küche vom Feinsten, die ja so viel mehr zu bieten hat als Sushi und Sashimi. Leicht, gesund, vitalisierend präsentierte ein außergewöhnlich talentierter junger Küchenchef namens Puttipong seine Speisen, fast ehrfürchtig machte ich mich drüber her – jeder Bissen ein wahrer Genuss.

Ein weiteres absolutes Muss in Bangkok ist der Besuch im Seafood Market Restaurant. Hier wird wie im Supermarkt eingekauft, frisch und teilweise noch lebend, und dann von einer Kompanie von Köchen wunschgemäß und mundgerecht zubereitet.

Reiner Calmund im Restaurant "Seafood Market"

Reiner Calmund im Restaurant „Seafood Market“

Die traditionelle Tee-Zeremonie findest du im „Mandarin Oriental“, einem wunderbaren Hotel, in dem die Zeit der Kolonialisierung stehen geblieben zu sein scheint, einfach eindrucksvoll und mit sehr viel Stil.

Unser Hotel, das „Peninsula“, lag direkt gegenüber am Wasser und bot uns die Möglichkeit, per Barke zur „Skytrain“-Station überzusetzen und damit dem pulsierenden Straßenverkehr der thailändischen Hauptstadt zu entkommen. Von oben auf diesen Wahnsinn zu schauen beruhigt, allein die Vorstellung stundenlang in diesem chaotischen, versmogten Stau zu stehen, verschafft Beklemmungen. Der „Skytrain“, ultramodern und superschnell, schwebt unter anderem zum „MBK“, einem der größten Kaufhäuser Asiens mit einer Auswahl die du in Europa nicht finden würdest.

Ach ja, wie auf allen Stationen unserer Reise ließ ich mir nicht nur die gesunde Kost schmecken. Zur Unterstützung des Ganzen gehörten Sport und Massage tagtäglich dazu. Und egal, welche Übung: Sie fielen mir jeden Tag leichter.

Reiner Calmund beim Vegetarischen Festival

Reiner Calmund beim Vegetarischen Festival

Der nächste Stopp hieß Phuket und hier wurde ich Zeuge eines Spektakels, das mir auf der einen Seite den Schweiß auf die Stirn trieb, auf der anderen aber höchsten Respekt abnötigte. Das „Vegetarische Festival“ stand an, eine Veranstaltung der Thailänder chinesischer Abstammung. Was harmlos klingt und einen zuletzt an Fleisch denken lässt, stellt gesunde Kost und körperliche Askese in den Mittelpunkt. Diesen Dingen hatte ich ja nun schon seit dem Beginn unseres Urlaubs gefrönt, nichts Dramatisches also, dachte ich. Doch die gläubigen Thai ließen mich staunen wie selten in meinem sicherlich an Höhepunkten nicht armen Leben. Sie versetzten sich tanzend in Trance, um so betäubt, Nadeln und Schwerter durch Lippen und Wangen zu stechen, ohne mit der Wimper zu zucken. Kronleuchter, Tankstellen-Zapfpistolen, ja Stühle fanden bei den Protagonisten den Weg durch die Haut – alles in der tief religiösen Hoffnung auf ein besseres Leben. Schwer nachvollziehbar, aber ebenso beeindruckend.

Vegetarisches Festival auf Phuket

Vegetarisches Festival auf Phuket

Mir reichten zur Selbstdisziplin meine Diät und mein tagtägliches Sportprogramm. Am Strand von Phuket drehten wir übrigens einen Beitrag für Vox-Tours, trafen dabei neben extremen Menschen auch extreme Tiere, extrem große Tiere. Zwei Baby-Elefanten tummelten sich im Sand, ich ging gleich auf Tuchfühlung. Endlich war ich mal nicht der Dickste am Strand….

Calli am Strand von Bang Tao

Calli am Strand von Bang Tao

Den Appetit haben mir die traditionellen Rituale auf keinen Fall genommen. Und auch in Phuket fand ich meine Oase des tollen Geschmacks. Es war ein recht einfaches, winziges Fischlokal namens Ka Jok See. Aber eines mit außergewöhnlichem Ambiente. Die Einrichtung im Pariser Stil überzeugte durch viel Liebe zum Detail. Vollends verblüfft aber war ich, als ich schon vor der Vorspeise zum Tanz gebeten wurde, danach meine Frau Sylvia und wir alle schließlich zwischen den Tischen tanzten, dann aßen, dann wieder tanzten und wieder aßen und so weiter. Traditionelle Musik wurde im Verlauf des Abends von den verschiedensten Musikrichtungen abgelöst, bei den Hits aus den 80igern war ich noch gut dabei, als der DJ auf Techno wechselte, bekam ich dann doch Probleme. Aber es blieb die Erinnerung an einen tollen, außergewöhnlichen Abend in einem Restaurant, das ich sicherlich nie vergessen werde.

Die Hotels „Peninsula“ in Bangkok und „Trisara“ verwöhnen dich von der ersten Minute deiner Ankunft bis zum letzten Moment deiner Abreise. Asiatische Höflichkeit und Zurückhaltung, gepaart mit einer bewundernswert unaufdringlichen Perfektion, lassen jedes Touristenherz höher schlagen. Doch was wir in Chiang Mai, unserer vierten und letzten Station, in den Bergen weit nördlich der Hauptstadt erlebten, war schlicht und ergreifend unvergleichlich. Das „Mandarin Oriental Dhara Dhevi“ ist wohl einzigartig. Ob Design oder Service, ob Ambiente oder Kultur – diese Herberge setzt Maßstäbe weltweit. Auf rund 25 Hektar Fläche stehen 144 Villen und Suiten im landestypischen Lanna-Stil mit prächtigen Holzschnitzereien und geschwungenen Dächern. Inmitten von Reisfeldern und rund 10 000 neu gepflanzten Bäumen entstand eine Oase der Ruhe, wo selbst ein Hektiker wie ich ein paar Gänge runterschaltete und wunderbare Erholung fand. So ließ ich meinem ja bereits gut relaxeden Körper die jahrhundertealten Heilmethoden Asiens angedeihen, genoss Ayurveda-Therapien, Thaimassagen und versuchte mich sogar in Yoga. Calmund als Lotus-Blüte – unvorstellbar, aber wahr.

Dass die Restaurants in dieser Hotelanlage sensationell waren, muss ich nicht erwähnen. Und besonders stolz war ich, dass mich der Küchenchef in seine heiligen hallen ließ. Für RTL-Eplosiv kochte ich mitten im Reisfeld meine thailändische Lieblingssuppe Tom Yam Goong. Es klappte, es musste bei diesen Voraussetzungen ja auch klappen. Das thailändische Nationalgericht schmeckte wie immer scharf, aber wunderbar.

Knapp fünf Wochen vergingen wie im Flug. Wir versuchten Thailand und Thailand nahm uns gefangen. Eine unvergessliche Zeit für mich und meine Frau, meistens paradiesische Ruhe, hie und da auch etwas chaotische Hektik, immer aber wunderbare Menschen und eine sensationelle Küche. Eine, die mir half, viele Kilos zu verlieren. Ich muss zugeben: die asiatische Gelassenheit, die Motivationskunst meiner Trainer in den Gyms – all dies ließ es mich leicht fallen, mein Programm durchzuziehen. Diese Motivation zuhause zu finden, ist schwer. Weil dies so ist, weiß ich ganz sicher: Thailand – wir kommen wieder!“