Familie wiedervereint nach zehn Jahren Trennung durch den Tsunami

2004, Aceh Province, Indonesia: Der gewaltige Tsunami verwüstet ganze Landstriche und tötet Hunderttausende Menschen im Indischen Ozean. Das Schicksal der Menschen, die nie zurückkehrten ist bis heute unvergessen. Der Glaube stirbt bekanntlich zuletzt und Wunder passieren immer wieder. So beteten Jamaliah und ihr Ehemann Septi Rangkuti den jeden Tag darfür, dass sie ihre beiden Kinder, die heute 17-jährige Arif Pratama und den heute 14-jährigen Sohn Raudhatul wiederfinden würden. Wie das Wunder wahr wurde, erfahren sie demnächst bei “Punkt 12“ auf RTL.

Die Familie Rangkuti glücklich vereint beim Abendessen

Die Familie Rangkuti glücklich vereint beim Abendessen

 

Bangkoks Schatztaucher

Im Chao Phraya in Bangkok suchen Flusstaucher mit selbst gebauter Tauchausrüstung nach antiquarischen Schätzen.

Hier Teaser anschauen: http://www.geo.de/GEO/geo-tv/bangkoks-schatztaucher-77422.html

Wie eine riesige Schlange windet sich der Chao Phraya-Fluss durch Bangkok, an seinen Ufern liegen die historischen Viertel der Hauptstadt mit ihren Tempeln und Palästen. Die Wasserader ist das Revier der Flusstaucher, die mit selbst gebauter Tauchausrüstung unter Wasser nach antiquarischen Schätzen suchen.

Somchai taucht vor stimmungsvoller Kulisse nach Schätzen in Bangkoks Chao Praya Fluss

Somchai taucht vor stimmungsvoller Kulisse nach Schätzen in Bangkoks Chao Praya Fluss

In Blickweite der glitzernden Bürotürme und Luxushotels der thailändischen Hauptstadt leben Bangkoks Flusstaucher in einer ländlichen Oase. Sie wohnen mit ihren Familien auf der Halbinsel Pra Pradaeng – dort, wo der mächtige Chao Phraya eine Schleife mitten durch die Stadt zieht. An seinen Ufern ließen sich schon vor Jahrhunderten Könige, europäische Handelshäuser und asiatische Zuwanderer nieder. Und so ist der Fluss heute eine unergründliche Schatztruhe. Zum Ende der Regenzeit, im Oktober, können die Taucher es wieder wagen, auf dem Grund des Chao Phraya nach Wertvollem zu suchen. Davor ist die Arbeit unter Wasser zu gefährlich, die Strömung ist zu stark und oft unberechenbar. 360° – GEO Reportage war bei aufregenden Tauchgängen mit an Bord.

Im schlammigen Bett von Thailands „Fluss der Könige“, dem Chao Phraya, liegen noch viele Schätze verborgen, da ist sich der Taucher Somchai Panthong sicher. Der 50jährige lebt davon, mitten in Bangkok Fundstücke aller Art – von Antiquitäten bis Altmetall – aus dem Fluss zu holen und zu verkaufen. Zusammen mit seinem Neffen Tding sucht er nach dem, was Händler, Mönche und Kriegsherren im Laufe der Jahrhunderte im Chao Phraya versenkt, verloren und versteckt haben. Tauchen können Somchai und Tding überall, wo Strömung und Wasserstand es zulassen. Ihr Revier erstreckt sich vom Norden Bangkoks über das Zentrum bis hin zum Hafen im Südwesten. Zum Ende der Regenzeit müssen sie sich allerdings auf geschützte Tauchstellen mit wenig Strömung beschränken – sonst riskieren sie ihr Leben. Doch auch die vielen Schiffe auf dem Chao Phraya, der eine von Bangkoks Hauptverkehrsadern ist, können den Tauchern gefährlich werden. Um sich mit ihrem kleinen Boot und dem selbstgebauten Equipment bemerkbar zu machen, hissen die Männer eine Flagge. Somchai Panthong braucht nun viel Glück, denn zu Beginn der Tauchsaison ist sein erspartes Geld weitgehend aufgebraucht. Was werden die wagemutigen Schatzsucher finden.

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