Das alte Mädchen von Chiang Mai

Chanagaln ‘Jenny’ Lung-Or ist fünf Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in Chiang Mai. Wie jedes Kind spielt sie gerne mit anderen Kindern und geht jeden Tag zur Schule. Doch Jenny sieht im ersten Augenblick erschreckend anders aus als ihre Freunde. Sie leidet an einer Form des Progeria Syndroms, einer Krankheit, die ihre Haut ungewöhnlich schnell altern lässt. Obwohl sie noch ein Kind ist, sieht sie aus wie eine alte Frau. Neben ihrem Gesicht sind auch ihre Arme und Beine betroffen.

Wie sie trotz der Krankheit ein normales Leben führt und was die Ärzte über ihre Krankheit sagen sehen Sie heute Abend bei RTL Explosiv.

Kameramann Francisco filmt die kleine Jenny beim Schulbesuch

Kameramann Francisco filmt die kleine Jenny beim Schulbesuch

 

Die Wunderhände des Hähnchenkochs

Khan Trichan fritiert Hühnchen in seiner Garküche in Nordthailand. Nichts besonderes eigentlich, aber er benutzt weder Schöpflöffel noch Kelle zum Wenden der Hühnchen im heissen Öl, er frittiert mit bloßen Händen. Über 500 Grad heißes Öl, aber Khan Trichan hat weder Schmerzen noch Brandblasen, wenn er in den Wok fasst!
Durch Zufall entdeckte er die Besonderheit vor einigen Jahren. Er stand am Wok, als ein Eichhörnchen eine Mango in den heissen Öltopf fallen liess. Khan Trichan wurde regelrecht geduscht mit dem kochenden Fett – aber er behielt keinerlei Verletzungen zurück! Ein Wunder für alle Ärzte!

Mediawok Kamerateam bei den Dreharbeiten in Chiang Mai

Mediawok Kamerateam bei den Dreharbeiten in Chiang Mai

Sieben Jahre später verkauft Khan Trichan immer noch Hähnchen, aber er ist eine kleine Berühmtheit geworden. Alle wollen sehen, wie er ohne zu zögern ins kochende Öl fasst. Er ist mittlerweile im Guinessbuch der Rekorde und reist für Auftritte in Shows um die Welt. Für RTL Explosiv ist Reporterin Christina Grawe nach Chiang Mai gereist und hat Khan Trichan getroffen. Mit dem Thermometer hat sie sich überzeugt: kein fauler Zauber, das Öl ist wirklich über 500 Grad heiss und der Thailänder hat wirklich keine Verbrennungen an den Händen. Den Selbstversuch hat sie abgebrochen: schon die frisch frittierten Hähnchenschenkel außerhalb des Woks anzufassen, war wirklich viel zu heiss und tat weh.

Aber das gesamte Mediawok-Team (außer Vegetarier Kameramann Florian) war sich nach Drehschluss einig: es waren die leckersten und knusprigsten Hähnchenschenkel, die sie je in Thailand gegessen haben!

 

RTL-Moderator Marco Schreyl dreht in Chiang Mai

Marco Schreyl mit dem Künstler

Marco Schreyl mit dem Künstler

Ein Elefant der malt – an einer Staffelei mit einem Pinsel im Rüssel. Das Bild, das er malt, ist nicht irgendein abstraktes Gekleckse, sondern ein Elefant – also praktisch ein Selbstporträt. „Unglaublich!“ dachte Marco Schreyl, als er das Video auf YouTube sieht und macht sich auf den Weg nach Thailand.

Die letzte RTL-Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ ist gerade erfolgreich zu Ende gegangen. Eine anstrengende aber auch sehr erfolgreiche Zeit für den Moderator Marco Schreyl. Die Show war mal wieder ein Quotenrenner.

Dreharbeiten zu neuer RTL-Show

Eigentlich würde man erwarten, dass er nach Thailand kommt um ein paar Tage am Strand zu entspannen. Er ist aber hier in Chiang Mai um für eine andere RTL-Sendung zu drehen „Unglaublich – die Show der Merkwürdigkeiten“.
„Wir zeigen Unglaubliches und erklären dies. Das ist eine Sendung für den intellektuellen Zuschauer genauso wie für den, der einfach Spannung und Action haben will. Und deshalb ist es auch eine Show für die ganze Familie“, erklärt Marco Schreyl, „bei dem malenden Elefanten aus Thailand wollte ich mich selbst vor Ort davon überzeugen, dass er die Bilder wirklich selber malt.“
Für Marco Schreyl ist es die erste Reise nach Asien überhaupt und er ist sofort begeistert: „Thailand ist so gegensätzlich. Einerseits ist es chaotisch: viel Verkehr, Luftverschmutzung, usw. Andererseits sehr ruhig und geerdet. Ich genieße hier das tolle Essen und die Ruhe und Gelassenheit der Menschen. Ich könnte mir auch gut vorstellen mal im Urlaub nach Chiang Mai zu kommen. Nicht ganze zwei Wochen aber mal so fünf Tage zum Runterkommen. Vielleicht sogar in einem Tempel. Aber dann würde ich schon gerne auch mal Bangkok sehen und die thailändische Sonne an einem Strand genießen.“
Gleich frühmorgens geht es ins Lampang Elephant Conservation Centre etwa eine Stunde außerhalb von Chiang Mai.

Marco Schreyl als Mahout

Marco Schreyl als Mahout

„Ganz ehrlich? Mein erster Eindruck? Ich hatte Angst. So ein Elefant ist besser als ich in jeder Situation. Er ist riesig, so stark und, was mich echt erstaunt hat, unglaublich schnell! Aber er hat auch was Schlichtes, Einfaches. Ich finde die Augen ganz toll und er fasst sich ganz toll an. Die Angst habe ich verloren, Respekt bleibt.“ Als erstes lernt Marco Schreyl wie man aufsitzt und reitet. „Das sieht so gemütlich aus auf so einem Elefanten, aber das ist echt anstrengend. Man muss die Beine fest andrücken und ein bisschen anziehen, wie auf einem Pferd eigentlich. Außerdem habe ich die ganze Zeit gedacht: ‚Ich wieg fast 100 Kilo – das arme Tier!’“

Ein Schwergewicht der thailändischen Kunstszene

Schließlich geht es zum Malen. Der Mahout (Elefantenführer) baut eine Staffelei auf und Marco Schreyl darf dem Elefanten den Pinsel reichen. Der wird einfach in den Rüssel gesteckt. „Wenn man sich die Füsse anschaut, das ist faszinierend. Die tragen drei bis fünf Tonnen Gewicht und sehen so weich aus. Die Beine fühlen sich an wie ein Baum. Aber das Beste ist echt der Rüssel. Der ist feucht und weich und der kann pusten und saugen. Mich hat er mal angepustet, als ich ihm den Pinsel gegeben habe. Das war ein warmer feuchter Sturm“ lacht Marco Schreyl „nicht sooo angenehm“.
Tatsächlich malt der Elefant einen Elefant. Der Mahout hält ihn ein wenig am Stoßzahn. Das dient dem Elefanten aber praktisch nur als Fixpunkt. Mit seinem Rüssel kann er Baumstämme tragen. Malen ist für ihn etwas extrem filigranes. Nur wenige Elefanten können tatsächlich etwas Gegenständliches malen. Das Ergebnis jahrelangen Trainings. Die meisten bringen nur Abstraktes aufs Papier.
„Das Malen ist spannend. In Europa würde das nicht klappen“ ist Marco Schreyl überzeugt, „dazu gehört eine Menge Hartnäckigkeit und zugleich Liebe vom Mahout. Wie bei einer Mutter und ihrem Kind. Wir sind da zu ungeduldig.“
Der RTL-Moderator bedauert, dass die Kommunikation so schwierig ist. „Thai ist, glaube ich, eine sehr schwierige Sprache. Ich hätte mich gern mehr mit den Thailändern unterhalten. In den Gesichtern hier kann ich mich fest gucken. In Deutschland lässt man sich Schlupflider wegoperieren. Hier haben alle Schlupflider und egal wo man hinschaut. Alle haben etwas Schönes.“

Die camera crew mit Protagonisten

Die camera crew mit Protagonisten

Erst die Arbeit dann Spa

Gewohnt hat Marco Schreyl in Chiang Mai im charmant stilvollen Rachamankha Hotel. Nach den Dreharbeiten hat er dort im Spa in am Swimmingpool sich im Sonnenuntergang massieren lassen. „Die Atmosphäre da war der Hammer. Ich hatte noch nie eine Thai-Massage. Was die mit einem anstellen. Die Masseurin war nett, hat immer gefragt, ob sie mir weh tut.“

Nach eigener Aussage ist Marco Schreyl kein Souvenierjäger. Dafür hat er trotzdem fleißig geshoppt. Ein Holzperlenarmband, getrocknete Früchte, das Bild das der Elefant gemalt hat und ein Fächer aus Elefantendung (kein Witz!) nimmt er mit nach hause nach Köln.

Um die Tradition der Elefantenausbildung lebendig zu erhalten wurde dieses Conservation Center gründet. Hier werden junge Elefanten traditionell ausgebildet und in einer Elefantenklinik werden kranke Artgenossen aus der Umgebung fachgerecht gepflegt. Die Haltung der Tiere ist hier streng überwacht und durchaus artgerecht.