Helfer zwischen Schutt und Asche

Ohne Bett, ohne Strom, weit weg von der Familie – was deutsche Helfer nach dem Taifun auf den Philippinen riskieren müssen um dort Leben zu retten.

Mediawok war als Helfer und Kamerateam vor Ort.

Christina Grawe, PR-Sprecherin der Caritas, läuft durch das verwüstete Tacloban

Christina Grawe, PR-Sprecherin der Caritas, läuft durch das verwüstete Tacloban

Das RTL-Kamerateam begleitete Christina Grawe (Mitte) einen Tag lang bei ihrer Arbeit

Das Kamerateam (RTL-Reporterin Dagmar Vetter, links und Kameramann Florian Böhm, rechts) begleitete Christina Grawe (Mitte) einen Tag lang bei ihrer Arbeit

Die Häuser der Bewohner von Tacloban liegen in Schutt und Asche

Taifun Hayan hinterliess nichts als Verwüstung: Das Team bahnt sich einen Weg durch die Trümmer von Tacloban

Trotz der Katastrophe, die diese Kinder erleben, können sie beim Anblick der Kamera noch lachen

Trotz der Katastrophe, die diese Kinder erleben, können sie beim Anblick der Kamera noch lachen

 

Mediawok Reporterin für Caritas International im Erdbebengebiet Padang, Indonesien

Das verheerende Erdbeben in Indonesien hat deutlich mehr Menschen das Leben gekostet als bislang bekannt. Zahlreiche Dörfer auf Sumatra sind durch das Beben und durch Erdrutsche völlig zerstört worden, berichten Mitarbeiter von Caritas international aus dem Katastrophengebiet.

Christina Grawe für Caritas International in Sumatra

Christina Grawe für Caritas International in Sumatra

Das Gesundheitsministerium geht momentan von mindestens 1.200 Todesopfern aus, unter den Trümmern sollen jedoch noch bis zu 4000 Menschen verschüttet sein.

Größte Schäden auf dem Land

„Im Dorf Lurah Ampala“, berichtet Caritas-Mitarbeiterin Christina Grawe aus dem Katastrophengebiet, „sind 71 von 75 Häusern zerstört. Die Menschen haben angefangen, sich aus Plastikplanen und Trümmern Behelfsunterkünfte zu bauen. Doch es regnet ganz fürchterlich, die Provisorien halten den Wassermassen nicht stand.

Bewohner bislang auf sich gestellt

Das Caritas-Team war das erste Helfer-Team, das in das Dorf kam. Die Menschen sind bislang komplett auf sich gestellt. „Wir brauchen dringend Notunterkünfte, sauberes Wasser und Nahrungsmittel“, sagt Grawe, „sonst drohen die Menschen auch noch zu erkranken.“ Durch die anhaltende Nässe herrscht eine Moskitoplage, die hygienischen Verhältnisse sind katastrophal.

Zerstörtes Haus im Erdbebengebiet Lurah Ampalu

Zerstörtes Haus im Erdbebengebiet Lurah Ampalu

Caritas international stellt daher weitere Zelte zur Verfügung – insgesamt 1400. Außerdem werden Decken, Trinkwasser und Nahrungsmittel verteilt. Michael Müller, Spezialist des Deutschen Caritasverbandes für psychosoziale Beratung, ist nach Indonesien geflogen, um das Psychologenteam der Caritas bei der Trauma-Arbeit zu unterstützen und zu beraten.

Hinweis: Auf Sumatra stehen deutsche Mitarbeiter von Caritas international für Interviews zur Verfügung. Kontakt: 0761/200-515 und 0761/200-293

Weitere Informationen

Spenden mit Stichwort „Erdbeben Sumatra “ werden erbeten auf:

Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00 oder online unter: www.caritas-international.de

Diakonie Katastrophenhilfe , Stuttgart, Spendenkonto 502 707 bei der Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/