Helden des Mülls

Thailand, das Urlaubsland schlechthin mit seinen weissen Traumstränden, droht im Müll zu versinken. Die Spuren des jahrelangen Fehlmanagements bei der Müllentsorgung werden auch für Touristen immer sichtbarer. Jeden Tag wird auf Koh Lipe in Südthailand in der Andamanensee und den umliegenden Inseln neuer Müll angeschwemmt.

Sie können den Beitrag hier ansehen: arte.tv

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Thailand: Touristen kommen wegen der weissen Sandstrände und dem türkisblauem Wasser

Laut einer Studie, die kürzlich im Science Magazin veröffentlicht wurde verursachen China, Indonesien, die Philippinen, Thailand und Vietnam mehr als die Hälfte des gesamten Plastikmülls der sich in unseren Ozeanen befindet. Thailand ist verantwortlich für 1,03 Millionen Tonnen von Müll. Man schätzt, dass allein in diesem Jahr weltweit 9 Millionen Tonnen Müll im Meer landen.

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Die Trash Heroes sammeln Müll in paradiesischer Kulisse

Die „Trash Heroes“,haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Müll einzusammeln und soweit es geht, zu recyclen.

Jeden Montag starten von Koh Lipe aus Boote, voll mit Touristen und Einheimischen und fahren zu verschiedenen Stränden der Inseln des Marine National Park, um angespülten Müll ein zu sammeln.

Die Idee wurde schliesslich zur festen Instanz, Trash Heroes ist mittlerweile eine Organisation mit Sitz in der Schweiz. Seit Beginn der Aktion im Dezember 2013 haben über 5,000 Freiwillige in Thailand und Indonesien über 100 Tonnen Müll eingesammelt.

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Die erschreckende Ausbeute des etwa 200 Meter langen Strandabschnittes: 60 Säcke Müll (300 kg), 200 kg Seil und eine gelbe Box

Während der Hauptsaison von November bis April nehmen etwa 40 bis 60 Personen, darunter hauptsächlich Touristen zahlreicher Nationen teil. Während der Nebensaison bestehen die Helfer hauptsächlich aus Einheimischen mit etwa 20 Leuten.

Neben den Aufräumaktionen möchte Trash Hero ein Bewusstsein für das Müllproblem durch Aufklärung schaffen. Sie halten Präsentationen an Schulen um die nächste Generation für das Thema zu sensibilisieren. Klassenausflüge zum Müllsammeln werden organisiert. Nicht nur die Umwelt wird verschmutzt, zahlreiche Tiere verenden qualvoll, weil sie Müll fressen. Und letztendlich landen kleinste Plastikpartikel durch die Nahrungskette auch bei uns auf dem Teller und in unserem Körper.

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Kameramann Francisco trotzt dem Gestank: Der eingesammelte Müll landet auf einem Recyclinghof auf Koh Lipe

Das wichtigste ist deswegen für Trash Hero die Müllvermeidung. Es gibt Stahlflaschen für sechs Euro zu kaufen, die man sich an zahlreichen Stationen auf der Insel gratis auffüllen kann. Viele Hotels und Guesthäuser unterstützen die Aktion, auch wenn sie dadurch weniger Einnahmen durch den Verkauf von Plastikflaschen haben. Eine ähnliche Idee ist gerade erst gestartet: Die Hotels befestigen am Schlüssel/Keycard einen faltbaren Stoffbeutel, so dass die Gäste gar nicht erst auf Plastiktüten angewiesen sind, wenn sie Einkäufe tätigen.

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Die Trash Heroes gehen in Schulen, um die jungen Thais über das Müllproblem aufzuklären.

Die Idee breitet sich gerade aus. Es gibt mittlerweile zwölf Ableger von Trash Hero in anderen Touristengebieten, wie Krabi, Hua Hin, Koh Lanta und sogar in Indonesien.

Auch über Spenden versuchen die Müllsammler noch mehr Wirkung zu erzielen. Wer 1 Euro spendet sorgt dafür, dass dafür 1 Kilo Müll abtransportiert wird.

Für mehr Informationen und Spenden: trashhero.org

 

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So idyllisch kann ein Strand ohne Müll sein: Sonnenuntergang auf Koh Lipe

 

 

Jobtausch: Schweizer Bauern in Indien

In der vierten Folge reisen die Landwirte Philipp Eisenhut und Andrea Eggenberger aus Gams SG nach Indien und tauschen ihren Arbeitsplatz mit den Bauern Vishal Dahiya und Amit Kumar. Handarbeit versus Hightech, Hitze versus Schnee – wer schlägt sich im fremden Arbeitsumfeld besser?

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Philipp Eisenhut lernt, wie man aus Kuhfladen Brennmaterial formt

Im indischen Rohat, 50 Kilometer von der Millionenstadt Neu-Delhi entfernt, liegt der Hof von Dharam Dahiya, 62. Gearbeitet wird hier, nur mit Hacken und Sensen bewaffnet, täglich und auch bei Temperaturen von über vierzig Grad. Kein Wunder, stossen die beiden Schweizer Philipp Eisenhut, 21, und Andrea Eggenberger, 41, hier schnell an ihre körperlichen Grenzen. Für Philipp ist der Jobtausch auch kulturell eine Herausforderung – der Jungbauer hat die Schweiz bislang noch nie verlassen.

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Philipp Eisenhut und Andrea Eggenberger werden von ihrem Chef in die indischen Bräuche und Sitten eingeführt

Auch die beiden indischen Bauern Vishal Dahiya, 30, und Amit Kumar, 27, verlassen für den Jobtausch zum ersten Mal im Leben ihre Heimat. Auf dem Milchbetrieb von Christian Eggenberger, 48, erleben die beiden eine fremde Kultur und lernen viel über die fortschrittliche Technik auf dem Schweizer Bauernhof. Beide Jungbauern hoffen, etwas vom Know-how zurück in ihre Heimat bringen zu können, um die Arbeit dort zu erleichtern.

Schweiz versus Indien: In beiden Ländern steht Feld- und Stallarbeit an – doch die Umsetzung und die Umgebung sind grundverschieden.

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Die beiden indischen Bauern Vishal Dahiya und Amit Kumar

Jobtausch: Schweizer Lokführer in Indien

In der ersten Folge reisen die Lokführer Daniel Walti und Mike Birchler aus Samedan GR nach Indien und tauschen ihren Arbeitsplatz mit Dilip Sinchury und Ashok Bhattacharjee. Modernste Bahntechnik in den Alpen gegen historische Dampflokomotiven in den Hügeln Darjeelings.

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Die schweizer Lokführer Daniel Walti und Mike Birchler mit ihrem indischen Chef Dharmaraj Rana

Für die beiden Schweizer Daniel Walti, 25, und Mike Birchler, 27, erfüllt sich ein Kindheitstraum: Für eine Woche arbeiten sie bei der Darjeeling Himalayan Railway in Indien. Doch der Chef Dharmaraj Rana, 54, ist streng mit den Schweizern: Bevor sie eine der historische Dampflokomotiven führen können, müssen sie ganz unten anfangen: Beim Kohleschaufeln und Anheizen stossen die beiden Schweizer an ihre körperlichen Grenzen.

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Nächtliche Dreharbeiten mit der Dampflok

Wie die Darjeeling Himalayan Railway stehen auch einige Bahnstrecken der Rhätischen Bahn auf der Liste des Unesco-Welterbes. Und mitten in diese Bilderbuchlandschaft der Schweiz verschlägt es Dilip Sinchury, 52, und Ashok Bhattacharjee, 57, aus Darjeeling. In Samedan werden sie von Chef Carlo Custer, 34, in die moderne Bahntechnik eingeführt. Für die beiden indischen Dampflokführer ist dies eine Zeitreise von über 200 Jahren in der technischen Entwicklung der Eisenbahn.

Ob Schweiz oder Indien – die Tauschkandidaten sind leidenschaftliche Profis auf ihrem Gebiet. Doch wie werden sie auf die gegensätzlichen Arbeitsverhältnisse reagieren?

Die vollständige Sendung kann man sich hier ansehen.

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Kameramann Francisco macht ein Päusschen am Bahnsteig in Gesellschaft von einer Ziege

Flucht vor dem Klimawandel

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Kameramann Francisco spielende Kinder im Matsch. Was spassig aussieht, birgt jedoch eine Menge Gefahren.

Mit bis zu 350 Millionen Klimaflüchtlingen rechnet die UN bis 2050 weltweit. Menschen verlieren ihre Lebensgrundlage – durch Klimawandel und andere Umwelteinflüsse.

Hilfsorganisationen schätzen die aktuelle Zahl der Klimaflüchtlinge weltweit auf mindestens 25 Millionen Menschen. Aufgrund von Naturkatastrophen, Wüstenbildung und Verkarstung fliehen mehr Menschen aus ihrer Heimat als wegen politischer Konflikte.

Dass Menschen in ihrer Heimat nicht mehr leben können, haben auch die westlichen Industriestaaten mit zu verantworten. Der Klimawandel sorgt für Dürren, steigende Meeresspiegel und Sturmfluten. Fruchtbares Land wird zweckentfremdet, Wasser den Bauern entzogen, Fischgründe ausgebeutet. „planet e.“ hat im Senegal und in Bangladesch nachgeforscht: Warum müssen Menschen ihre Heimat verlassen? Wo gehen sie hin – und welche Perspektiven haben sie?

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Oft endet die Flucht vor den Überschwemmungen in den Slums von Dhaka.

Koko Warner von der UN-Universität Bonn versucht genau das herauszufinden. Sie ist regelmäßig in Bangladesch vor Ort. Dort trifft sie Familien, die aus Überschwemmungsgebieten in die Slums der Hauptstadt gezogen sind. Diese Menschen haben es besonders schwer – weil sich verändernde Umweltbedingungen nicht als Asylgrund akzeptiert sind.

Überschwemmungen sind aber nicht nur ein Problem in Asien. Auch die Westküste Afrikas ist bedroht – so verschwinden im Senegal ganze Dörfer und Felder im Meer. Offiziell gilt der Senegal als „sicheres Herkunftsland“ – dabei haben die Menschen hier mit zahlreichen Problemen zu kämpfen, die nicht hausgemacht sind.

 

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Wenn der Drehort im Überschwemmungsgebiet Bangladeschs liegt, dann muss auch unser Kamerateam durch die Fluten waten.

Die Küstengewässer sind leergefischt, weil die Regierung die Fischereirechte an europäische und japanische Firmen verkauft hat, die mit riesigen Trawlern auf Fangzug gehen. Die zahlreichen Fischerdörfer sterben nach und nach aus. Riesige Ländereien werden an internationale Konzerne verpachtet – oft wird dann Öl produziert, ebenfalls für die Märkte der Industrienationen. Dabei wird der ganzen Umgebung Wasser entzogen. Kleinbauern sitzen auf ausgetrockneten Äckern und kämpfen um die letzten Brunnen. Menschen verlassen den Senegal – im letzten Jahr kamen rund 1000 Senegalesen nach Deutschland – dieses Jahr werden es deutlich mehr sein.

Die Reportage ist eine Kelvinfilm-Produktion.

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Parasiten, Moskitos, Fäkalien und Schlangen können sich in stehenden Gewässern befinden. Mediawok-Redakteurin Christina Grawe war im Auftrag von Kelvinfilm in Bangladesch unterwegs.

Wer schön sein will, muss leiden

Nach fast vier Jahren wagt es unsere Reporterin Kathrin Rubow nochmal, sich die Brüste klopfen zu lassen. Und nicht nur das. Khun Gung wird auch ihren Po straffer klopfen. Dann gehts zur Gesichtshaarentfernung nach Chinatown. Wer schön sein will muss bei diesen Methoden auf jeden Fall leiden …

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Reporterin Kathrin Robow mit Mrs. Khemika Na Songkhla

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… und darf tief ins Portmonnaie greifen: Die Behandlung der Brüste kostet für zwei Sitzungen 460 Euro und dauert 15 – 20 Minuten. Die Behandlung des Pos kostet für vier Behandlungen 1.300 Euro.

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Die Lady mit den schlagfertigen Händen und einem Hang zu extravaganten Outfits macht ihren Job schon seit über 30 Jahren.

Die Haarentfernung ist dagegen ein Schnäppchen: Für ca. vier Euro bekommt haarlose Gesichtshaut.

Wie schmerzvoll und vor allem wirksam diese Behandlungsmethoden wirklich sind, erfahren Sie demnächst bei RTL Explosiv.

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In Bangkoks Chinatown kann man sich die Gesichtshaare mitten auf dem Gehsteig entfernen lassen.

 

Drohnenshots vom DSDS Recall in Thailand

Diese Drohnenaufnahmen sind während der Dreharbeiten zum DSDS Recall in Thailand entstanden. Fliegen Sie mit und sehen sie sich die exotischen Traumlocations aus der Luft an.

thailand from fisch-air.de on Vimeo.

 

Die Bachelorette: Dreamdates in Thailand

Die Bachelorette Alisa entführt ihre drei knackigen Anwärter zu romantischen Dreamdates nach Thailand. Man darf gespannt sein, wie sich die Finalisten Patrick, Philipp und Alex dabei anstellen das Herz der schönen Alisa zu erobern.

Action, Romantik und Bauchkribbeln in exotischer Traumkulisse sind vorprogrammiert.

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Der Schlangenfänger von Bangkok

Bangkoks Bewohner bekommen oft unerwünschten Besuch von Schlangen, insbesondere Pythons.

Bangkoks Bewohner bekommen oft unerwünschten Besuch von Schlangen, insbesondere Pythons.

Insekten, Ratten, Kriechtiere – die Liste der Schädlinge, die sich in der Gesellschaft des Menschen wohl fühlen ist lang. Auf dieser Liste stehen in Thailand noch ganz andere Exemplare. Schlangenfänger Som-Pop erhält rund um die Uhr Hilferufe von Menschen, bei denen es sich schon mal eine drei Meter lange Python im Wohnzimmer bequem gemacht hat. Hingegen sind die deutschen Kammerjäger Johann Reitmeier und Tobias Käufl eher mit kleinen Ungeziefern wie Milben oder Ratten konfrontiert. Wir begleiten die Schädlingsbekämpfer in ihrer jeweiligen Heimat einen Tag lang bei der Arbeit. Wie meistern sie die Herausforderung in ihrem Arbeitsalltag, wie sind sie ausgerüstet und auf welche Ängste ihrer Kunden treffen sie.

Schlangenfänger Sompop wurde bei seinen Einsätzen schon oft gebissen.

Schlangenfänger Sompop wurde bei seinen Einsätzen schon oft gebissen.

Der DSDS Recall in Thailand

In Thailand müssen die DSDS-Kandidaten in sechs Folgen zeigen, was sie drauf haben. Denn am Ende kann nur einer Deutschlands neuer Superstar werden. Ob im Großstadtdschungel von Bangkok oder auf einer paradiesischen Insel im Indischen Ozean – in Thailand dürfen die DSDS-Kandidaten schon einmal Superstar-Luft schnuppern. In Bangkok angekommen, beziehen die Top 34 erstmal das DSDS-Kandidatenhotel – eine Oase mitten in Thailands Hauptstadt, wo sie sich in Ruhe auf ihre Auftritte vorbereiten können.

Eine Vorschau kann man sich bereits hier ansehen.

Kaum die Koffer ausgepackt, wartet auch schon die erste Challenge auf die DSDS-Kandidaten. Auf der berühmten Rooftop-Bar „Vertigo“ müssen sie in edlem Ambiente die thailändischen Zuschauer in Partystimmung versetzen. Schick in schwarz-weiß gekleidet, getreu dem Motto „Black and White Party – Highclass“, performen sie in verschiedenen Gruppen moderne Partysongs. Dabei müssen sie vor allem die Jury überzeugen, denn die entscheidet über das Schicksal der Kandidaten.

Nachdem die DSDS-Kandidaten das stylische und moderne Bangkok kennengelernt haben, erkunden sie später auch die traditionelle Seite der bunten Millionenmetropole – mit typischen Garküchen und allem, was dazu gehört. Außerdem stehen im DSDS-Recall in den nächsten Wochen unter anderem antike Tempel und atemberaubende Schauplätze auf der Trauminsel Koh Yao Noi auf dem Programm.

Die DSDS-Jury hoch oben über den Dächern Bangkoks

 

Giftiger Tankerschrott für Bangladesch

Chittagong in Bangladesch ist einer der größten Abwrackplätze. Hier werden Schiffe aus aller Welt in ihre Einzelteile zerlegt. Auch solche, die im Auftrag deutscher Reedereien gebaut wurden, werden hier verschrottet. Von hunderten Menschen, die barfuß und ohne Schutzkleidung die Stahlwände der Ozeanriesen auseinanderschweißen. Beim sogenannten „Beaching“ fahren die riesigen Schiffe mit voller Fahrt an Land.

Die Menschen arbeiten barfuß und ohne Schutzkleidung.
Die Menschen arbeiten barfuß und ohne Schutzkleidung.

Tote oder Verletzte sind bei diesen Arbeiten nicht selten. Wie hoch die Zahl der Opfer ist, ist nicht zu sagen. Denn die Abwrackbetriebe versuchen, derartige Unfälle zu verheimlichen. Arbeitsrecht und Arbeitsschutz kennt man so gut wie nicht in Bangladesch. Auch Umweltauflagen spielen kaum eine Rolle: Giftiger Schlamm wird einfach abgelassen, gefährliche Substanzen sickern ungehindert ins Grundwasser.

Jeder Tag beim "Shipbreaking" bedeutet ein Risiko für die Arbeiter, denn jedes Jahr verunglücken Dutzende.
Jeder Tag beim „Shipbreaking“ bedeutet ein Risiko für die Arbeiter, denn jedes Jahr verunglücken Dutzende.
Endstation Bangladesch: Trümmer und Wrackteile wohin das Auge reicht.
Endstation Bangladesch: Trümmer und Wrackteile, wohin das Auge reicht.

In der Mediathek des ZDF  können Sie sich die vollständige Sendung anschauen, bitte klicken Sie hier.

Dieser Film entstand im Auftrag von Kelvinfilm.

Familie wiedervereint nach zehn Jahren Trennung durch den Tsunami

2004, Aceh Province, Indonesia: Der gewaltige Tsunami verwüstet ganze Landstriche und tötet Hunderttausende Menschen im Indischen Ozean. Das Schicksal der Menschen, die nie zurückkehrten ist bis heute unvergessen. Der Glaube stirbt bekanntlich zuletzt und Wunder passieren immer wieder. So beteten Jamaliah und ihr Ehemann Septi Rangkuti den jeden Tag darfür, dass sie ihre beiden Kinder, die heute 17-jährige Arif Pratama und den heute 14-jährigen Sohn Raudhatul wiederfinden würden. Wie das Wunder wahr wurde, erfahren sie demnächst bei “Punkt 12“ auf RTL.

Die Familie Rangkuti glücklich vereint beim Abendessen

Die Familie Rangkuti glücklich vereint beim Abendessen

 

In Kambodscha kettete Mutter ihr Kind an

Eine Mutter hat ihr kleines Kind in Kambodscha  stundenlang zu Hause angekettet, während sie zur Arbeit ging. 
Das vierjährige Mädchen ist nach der Anzeige von Nachbarn in einer ländlichen Provinz befreit worden. Die Adoptivmutter sagte, sie hätte Sorge gehabt, dass das Kind sonst aus dem Haus läuft. 
Das Kind wurde in ein Kinderheim gebracht. Die Mutter wurde lediglich verwarnt, aber nicht festgenommen.

Die vierjährige Pee Chantha (rechts) mit einer Freundin im Kinderheim

Die vierjährige Pee Chantha (rechts) mit einer Freundin im Kinderheim

Im Kinderheim

Im Kinderheim

 

Liebe zwischen Thailand und Deutschland

Sie sind in tiefer Liebe vereint, trotzdem ist Bernhard seit zwei Jahren von seiner Freundin Puy getrennt. Die beiden haben zusammen in Sukothai gewohnt, Bernhard hatte dort ein Business mit Musikboxen. Durch ein Unwetter ist alles zerstört worden. Darüber hinaus wurde Bernhard krank und musste zurück nach Deutschland gehen. Genau an dem Tag seiner Abreise kam der gemeinsame Sohn Brian zur Welt. Einmal konnte Bernhard seinen Sohn in den Armen halten, danach nie wieder. Die beiden skypen seit zwei Jahren zwei Mal täglich. Puys grösster Wunsch: Zu Bernhard nach Deutschland zu ziehen!

Das Mediawok-Kamerateam bei Puy zu Hause in Sukhothai

Das Mediawok-Kamerateam bei Puy zu Hause in Sukhothai

Puy mit dem gemeinsamen Sohn Brian und ihrer Tochter Palm

Puy mit dem gemeinsamen Sohn Brian und ihrer Tochter Palm

Jeden Tag skypt Puy zwei Mal mit ihrem Liebsten Bernhard in Deutschland

Jeden Tag skypt Puy zwei Mal mit ihrem Liebsten Bernhard in Deutschland

 

Das Torsomädchen

Als Nong Noey vor vier Jahren zur Welt kam, brach für ihre Eltern zunächst eine Welt zusammen. Das Mädchen wurde ohne Arme und Beine geboren, genauer gesagt nur mit einem halben Armstumpf. Seitdem ist sie in ganz Thailand berühmt als „das Torsomädchen“. Was sich nach tragischem Schicksal anhört, hat sich zum Glück aber in eine positive Geschichte entwickelt.

Die kleine Noey wurde nur mit einem Armstumpf geboren.

Die kleine Noey wurde nur mit einem Armstumpf geboren.

Nong Noey ist, trotz ihres Schicksals, ein fröhliches und starkes Mädchen mit einem sehr wachen Verstand. Natürlich hat die Familie mit vielen Hürden und Schwierigkeiten zu kämpfen, doch diese versuchen sie alle – stets mit einem Lächeln im Gesicht – zu meistern. Nong Noey hat in ihren jungen Jahren nämlich schon so Einiges erlebt und geschafft. Dank der vielen Fernsehauftritte erfährt sie für ihren Mut viel Zuspruch und die Anteilnahme in ganz Thailand ist groβ. Alleine auf ihrer Facebook-Fanpage ist die kleine Nong Noey mit knapp 35.000 Fans schon ein echter Star.

Wie sie trotz ihrer Behinderung versucht, ein normales Leben zu führen, sehen Sie heute Abend auf RTL Explosiv.

Nong Noey spielt mit ihrere Mutter Nahm mit Barbiepuppen.

Nong Noey spielt mit ihrer Mutter Nahm mit Barbiepuppen.

Bangkoks Schatztaucher

Im Chao Phraya in Bangkok suchen Flusstaucher mit selbst gebauter Tauchausrüstung nach antiquarischen Schätzen.

Hier Teaser anschauen: http://www.geo.de/GEO/geo-tv/bangkoks-schatztaucher-77422.html

Wie eine riesige Schlange windet sich der Chao Phraya-Fluss durch Bangkok, an seinen Ufern liegen die historischen Viertel der Hauptstadt mit ihren Tempeln und Palästen. Die Wasserader ist das Revier der Flusstaucher, die mit selbst gebauter Tauchausrüstung unter Wasser nach antiquarischen Schätzen suchen.

Somchai taucht vor stimmungsvoller Kulisse nach Schätzen in Bangkoks Chao Praya Fluss

Somchai taucht vor stimmungsvoller Kulisse nach Schätzen in Bangkoks Chao Praya Fluss

In Blickweite der glitzernden Bürotürme und Luxushotels der thailändischen Hauptstadt leben Bangkoks Flusstaucher in einer ländlichen Oase. Sie wohnen mit ihren Familien auf der Halbinsel Pra Pradaeng – dort, wo der mächtige Chao Phraya eine Schleife mitten durch die Stadt zieht. An seinen Ufern ließen sich schon vor Jahrhunderten Könige, europäische Handelshäuser und asiatische Zuwanderer nieder. Und so ist der Fluss heute eine unergründliche Schatztruhe. Zum Ende der Regenzeit, im Oktober, können die Taucher es wieder wagen, auf dem Grund des Chao Phraya nach Wertvollem zu suchen. Davor ist die Arbeit unter Wasser zu gefährlich, die Strömung ist zu stark und oft unberechenbar. 360° – GEO Reportage war bei aufregenden Tauchgängen mit an Bord.

Im schlammigen Bett von Thailands „Fluss der Könige“, dem Chao Phraya, liegen noch viele Schätze verborgen, da ist sich der Taucher Somchai Panthong sicher. Der 50jährige lebt davon, mitten in Bangkok Fundstücke aller Art – von Antiquitäten bis Altmetall – aus dem Fluss zu holen und zu verkaufen. Zusammen mit seinem Neffen Tding sucht er nach dem, was Händler, Mönche und Kriegsherren im Laufe der Jahrhunderte im Chao Phraya versenkt, verloren und versteckt haben. Tauchen können Somchai und Tding überall, wo Strömung und Wasserstand es zulassen. Ihr Revier erstreckt sich vom Norden Bangkoks über das Zentrum bis hin zum Hafen im Südwesten. Zum Ende der Regenzeit müssen sie sich allerdings auf geschützte Tauchstellen mit wenig Strömung beschränken – sonst riskieren sie ihr Leben. Doch auch die vielen Schiffe auf dem Chao Phraya, der eine von Bangkoks Hauptverkehrsadern ist, können den Tauchern gefährlich werden. Um sich mit ihrem kleinen Boot und dem selbstgebauten Equipment bemerkbar zu machen, hissen die Männer eine Flagge. Somchai Panthong braucht nun viel Glück, denn zu Beginn der Tauchsaison ist sein erspartes Geld weitgehend aufgebraucht. Was werden die wagemutigen Schatzsucher finden.

Online in der Mediathek ARTE+7

Helfer zwischen Schutt und Asche

Ohne Bett, ohne Strom, weit weg von der Familie – was deutsche Helfer nach dem Taifun auf den Philippinen riskieren müssen um dort Leben zu retten.

Mediawok war als Helfer und Kamerateam vor Ort.

Christina Grawe, PR-Sprecherin der Caritas, läuft durch das verwüstete Tacloban

Christina Grawe, PR-Sprecherin der Caritas, läuft durch das verwüstete Tacloban

Das RTL-Kamerateam begleitete Christina Grawe (Mitte) einen Tag lang bei ihrer Arbeit

Das Kamerateam (RTL-Reporterin Dagmar Vetter, links und Kameramann Florian Böhm, rechts) begleitete Christina Grawe (Mitte) einen Tag lang bei ihrer Arbeit

Die Häuser der Bewohner von Tacloban liegen in Schutt und Asche

Taifun Hayan hinterliess nichts als Verwüstung: Das Team bahnt sich einen Weg durch die Trümmer von Tacloban

Trotz der Katastrophe, die diese Kinder erleben, können sie beim Anblick der Kamera noch lachen

Trotz der Katastrophe, die diese Kinder erleben, können sie beim Anblick der Kamera noch lachen